Fachberatung Migrantenselbstorganisationen NRW

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27.09.2022: Antragsverfahren gestartet | MSO-Förderung, Förderphase 2023/24

Das Antragsverfahren für die neue Förderphase 2023-2024 im Förderprogramm für Migrant:innenselbstorganisationen (MSO) ist gestartet. Die Pressemitteilung des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie unter diesem Link.

Den Förderaufruf (ebenfalls im Downloadbereich rechts), alle wichtigen Informationen zum Antragsverfahren und den Zugang zum neuen Online-Antrag finden Sie auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg: Link. Die Antragsfrist endet am 28.10.2022.

Gerne weisen wir erneut auf die digitale Informationsveranstaltung am 27.09.2022 (Einladung mit Anmeldemöglichkeit ebenfalls im Downloadbereich rechts) hin. Die Veranstaltung wird umgesetzt durch die Bezirksregierung Arnsberg in Kooperation mit der Fachberatung Migrantenselbstorganisationen, dem Elternnetzwerk NRW und dem Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration.

26.09.2022: Infoveranstaltungen zur MSO-Förderphase 2023/24

Mit über 100 Teilnehmenden haben am 20. sowie 22. September zwei regionale Informationsveranstaltungen zur neuen MSO-Förderphase 2023/24 in Köln und Münster stattgefunden. Neben der Vorstellung der neuen Förderphase konnten Fragen zum neuen digitalen Antragsverfahren sowie den Förderschwerpunkten besprochen werden.

Hier kommen Sie zum Förderaufruf.

Wir danken unseren Partner*innen vom MKJFGFI, dem KfI der Bezirksregierung Arnsberg, dem Integrationsrat der Stadt Münster, dem Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Köln sowie dem Paritätischen Münster für die gelungenen gemeinsamen Veranstaltungen.

14.09.2022: Weitere Informationsveranstaltungen zur MSO-Förderphase 2023/24

Um über die neue Förderphase der MSO-Förderung zu informieren, wird es neben den Veranstaltungen in Kooperation mit der Fachberatung MSO noch weitere Informationsangebote geben:

Regionale Infoveranstaltung am 15.09. in Dortmund von 17:30 – 19:30 (Bezirksregierung Arnsberg in Kooperation mit dem VMDO e.V.) – Einladung, Programm und Informationen zur Anmeldung: siehe Downloadbereich

Digitale Infoveranstaltungen am 24.09. von 10:00 – 12:30 und am 29.09. von 18:00 – 20:30 (Elternnetzwerk NRW)  – Einladung und Informationen zur Anmeldung: siehe Downloadbereich

Digitale Infoveranstaltung am 27.09. von 17:00 – 19:00 (Bezirksregierung Arnsberg in Kooperation mit MKJFGFI, Fachberatung MSO und Elternnetzwerk NRW) – Einladung und Informationen zur Anmeldung: siehe Downloadbereich

12.09.2022: Antragsverfahren für die neue Förderphase 2023/24

Der Förderaufruf für die in Kürze startende Förderphase 2023-2024 im Förderprogramm für Migrant:innenselbstorganisationen (MSO) des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am 09.09.2022 veröffentlicht.

Die bewährte Fördersystematik wird auch in der neuen Förderphase aus drei Säulen bestehen: die Anschubfinanzierung für neu gegründete Vereine, die Einzelprojektförderung für erfahrende MSO sowie die Partnerprojektförderung für fortgeschrittene, große Vereine. Besondere Schwerpunkte der neuen Förderphase bilden u.a. die Themen Antidiskriminierungs- und Antirassismusarbeit, Demokratieförderung und Mehrsprachigkeit. Aber auch darüber hinaus werden die vielfältigen Tätigkeitsfelder der MSO berücksichtigt und gefördert. Um das Antragsverfahren und den Zugang zur Förderung für MSO langfristig zu vereinfachen, wird als eine Neuerung in dieser Förderphase ein Online-Antrag eingeführt. Die finale Abstimmung der neuen Regelungen steht derzeit noch aus. Die Freischaltung der Online-Plattform ist vorgesehen für die zweite Hälfte des Septembers 2022. Alle wichtigen Informationen zum endgültigen Start des Antragsverfahrens, zur Antragstellung  und zu den Fristen werden auf der Seite der Bezirksregierung Arnsberg (Link) veröffentlicht.Die Bezirksregierung Arnsberg sowie auch die Fachberatung Migrantenselbstorganisationen und das Elternnetzwerk NRW werden in Kooperation mit dem Ministerium regionale und digitale Informationsveranstaltungen zur neuen Förderphase durchführen. Informationen zu den Veranstaltungen werden über die jeweiligen Stellen bekanntgegeben. Das Datum, ab dem Sie Ihre Anträge einreichen können, wird mit einer Pressemitteilung des MKJFGFI mitgeteilt. Daher wird empfohlen, die genannten Internetseiten im Blick zu halten.

Den Förderaufruf finden Sie rechts zum Download.

Hier kommen Sie zu den Terminen regionaler Informationsveranstaltungen.

06.09.2022: Einladung zum Fachtag der MSO-Partnerprojekte am 29.09.2022 in Duisburg

Wir freuen uns, Sie herzlich zum Fachtag der MSO-Partnerprojekte in Kooperation mit der Fachberatung MSO in Präsenz einzuladen.

Die Veranstaltung findet am 29. September 2022 von 09:30 bis 15:30 Uhr im Kulturzentrum Suryoye Ruhrgebiet e.V., Brückelstr. 83 in 47137 Duisburg statt.

Schwerpunktthema wird MSO-Mainstreaming sein. Außerdem werden Ihnen u.a. die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre aus den Partnerprojekten vorgestellt.

Das ausführliche Programm mit der Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie im Download-Bereich. Anmeldungen richten Sie bitte an: fenske@multikulti-forum.de

Beteiligte MSO-Partnerprojekte ADDE e.V. Wuppertal, Afrika Forum Aachen e.V., Alevitische Gemeinde Hochsauerlandkreis e.V., BiNeMo e.V., Bund der Alevitischen Jugendlichen NRW e.V., Multikulturelles Forum e.V., Plan B Ruhr e.V. und Suryoye Ruhrgebiet e.V.

 

06.09.2022: Konferenz „NRW MehrSprachig in die Zukunft“ des MKJFGFI und KI Duisburg am 07.11.2022

Als Auftakt zum landesweiten Ausbau der mehrsprachigen Potenziale in NRW richtet das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration (MKJFGFI) zusammen mit dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) Duisburg die Konferenz „NRW MehrSprachig in die Zukunft“ aus.

Diese findet am Montag, 07. November 2022 von 09:30 bis 16:30 Uhrin der Mercatorhalle in Duisburg statt.

Sie richtet sich an Multiplikator*innen der Mehrsprachigkeit. Eine Teilnahmemöglichkeit besteht sowohl analog (begrenzt) als auch digital. Interessierte Organisationen bzw. Institutionen können mit Ihren Ideen zur Gestaltung der Konferenz beitragen, z.B. mit einem Beitrag zur Mehrsprachigkeitsförderung oder einem Stand auf dem Markt der Möglichkeiten.

Alle Informationen zur Tagung und Möglichkeit für Beiträge finden Sie in der Ankündigung rechts im Downloadbereich.

23.08.2022: Neues Mail-Postfach der Fachberatung MSO

Ab sofort ist die Fachberatung MSO über das Mail-Postfach mso@paritaet-nrw.org zu erreichen. Selbstverständlich können Sie uns auch weiterhin unter den E-Mail-Adressen der Teammitglieder erreichen. Diese finden Sie hier. Wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.

09.08.2022: Pressemeldung des Paritätischen NRW | Die Schu­le star­tet – aber nicht für al­le Kin­der

Anlässlich des Ende der Sommerferien in NRW hat der Paritätische Landesverband am 08.08.2022 in seiner Pressemeldung an das Land NRW appeliert, alles in die Wege zu leiten, um geflüchteten Minderjährigen im schulpflichtigen Alter umgehend nach ihrer Ankunft den Besuch der Regelschulen zu ermöglichen. 

Die Schulpflicht greift laut NRW-Schulgesetz erst mit Zuweisung der Geflüchteten an die Kommunen. Somit kann es einige Zeit dauern bis ein Schulbesuch erfolgt. Dies erschwert u.a. eine gelungene Integration.

Die ausführliche Pressemeldung finden Sie auf der Seite des Paritätischen NRW.

05.08.2022: Broschüre „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Migrationsgesellschaft“ der Fachstelle #MehrAlsQueer

Unsere Kooperationspartner*innen der landesweiten Fachstelle #MehrAlsQueer (#MAQ) stellen Informationen zur Verfügung und bieten Beratung an – zum Beispiel zu den Themen sexueller und geschlechtlicher Vielfalt im Kontext von Rassismus-Erfahrungen, Migration, Religion und Flucht in NRW.

Wir freuen uns, Sie auf die erste Broschüre der Fachstelle aufmerksam zu machen: „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der Migrationsgesellschaft“. Diese gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit und Themenschwerpunkte von #MAQ. 

Neben der Auseinandersetzung mit toxischer Männlichkeit, dem Coming-Out-Konstrukt, warum diskriminierungssensible Sprache wichtig ist und der Bedeutung von safe_r spaces bzw. Schutzräumen, finden Sie darin auch Interviews mit Expert*innen zu Solidarität und Verbündetenarbeit sowie zu den Auswirkungen von Rassismus auf die psychische Gesundheit. Zudem thematisiert der angefügte Awareness-Leitfaden die Frage, welche Grundlagen für diskriminierungssensible Veranstaltungen erarbeitet werden können und inwiefern Awareness eine Chance dafür bietet.

Die Broschüre finden Sie rechts im Download-Bereich. Den Awareness-Leitfaden können Sie hier herunterladen. Print-Exemplare können bei der Fachstelle bestellt werden.

Die Fachstelle #MehrAlsQueer freut sich über Austausch, Vernetzung und Kooperationen. Mehr Infos, wie die Kontaktdaten, finden Sie auf der Seite der Fachstelle.

 

01.08.2022: Förderaufruf | AMIF-Programm Deutschland

Auf der Seite des Bundesamt für Migration wurde heute der Förderaufruf für den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) 2021-2027 veröffentlicht.

In der EU-Förderperiode von 2021-2027 wird der bereits aus der Förderperiode 2014-2020 bekannte Innenfonds fortgeführt, inhaltlich ausgeweitet und finanziell deutlich gestärkt.

Das Nationale Programm des AMIF setzt neue Schwerpunkte wie etwa die frühzeitigere Schaffung von Anreizen zur erwünschten legalen Migration, von Integrationschancen, der erleichterte Zugang zum Arbeitsmarkt sowie auch die besonderen Anstrengungen in der Rückführung und der Förderung der freiwilligen Rückkehr. Daher geht auch das Nationale Programm für die Förderperiode des AMIF 2021-2027 und der Förderaufruf auf geänderte oder sich wahrscheinlich noch ändernde Fördervoraussetzungen, -schwerpunkte und –zielgruppen ein.

Sollten Sie ein Projekt im Bereich Asyl, legale Migration, Integration, europäische Solidarität, Rückkehr und Bekämpfung irregulärer Migration planen, können Sie sich für Informationen und Beratung an eines der fünf Bewilligungszentren wenden. Die Kontaktdaten finden Sie hier.

Den ausführlichen Förderaufruf finden Sie hier zum Download.

Hier kommen Sie zu den Richtlinien.

Anträge können ab sofort über das Internetportal https://itsi.bamf.de (IT-System für die Verwaltung der europäischen Innenfonds für Deutschland) eingereicht werden.

01.08.2022: Save the Date | Fachtag der MSO-Partnerprojekte am 29.09.2022 in Duisburg

Am 29. September 2022 von 09:30 bis 15:30 Uhr findet im Kulturzentrum Suryoye Ruhrgebiet e.V. in Duisburg der Fachtag der MSO-Partnerprojekte in Kooperation mit der Fachberatung MSO statt.

Schwerpunktthema wird MSO-Mainstreaming sein. Außerdem werden Ihnen u.a. die Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre aus den Partnerprojekten vorgestellt. Das ausführliche Programm mit der Möglichkeit zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze. Merken Sie sich den Termin gerne bereits vor!

Die MSO-Partnerprojekte ADDE e.V. Wuppertal, Afrika Forum Aachen e.V., Alevitische Gemeinde Hochsauerlandkreis e.V., BiNeMo e.V., Bund der Alevitischen Jugendlichen NRW e.V., Multikulturelles Forum e.V., Plan B Ruhr e.V. und Suryoye Ruhrgebiet e.V. sowie die Fachberatung MSO freuen sich auf Sie.

25.07.2022: Neues ESF-PLUS-Förderprogramm "Rat geben - Ja zur Ausbildung!" | Interessenbekundungsverfahren gestartet

Für das Plus-Modellprogramm "Rat geben - Ja zur Ausbildung!" des Europäischen Sozialfonds für Deutschland (ESF) können ab sofort Interessenbekundungen eingereicht werden.

Das Programm soll helfen, Barrieren beim Zugang zur Berufsausbildung zu überwinden. Die Zielgruppe sind unmittelbare Bezugspersonen von eingewanderten jungen Menschen bzw. von den jungen Nachkommen Eingewanderter am Übergang Schule-Berufsausbildung. Bezugspersonen sind Menschen, die sich regelmäßig im direkten Umfeld der jungen Menschen bewegen und ihren Alltag mitgestalten; dazu zählen u.a. Eltern und Verwandte, Sozialarbeiter*innen und Sportlehrende sowie Lehrende aus Vereinen.

Das Modellprogramm setzt an dem jeweiligen Informationsstand und der Eigenverantwortung der jungen Menschen an und soll sie beim Übergang von der Schule in die Berufsausbildung motivieren und begleiten. Dabei wird ein struktureller Ansatz verfolgt, indem wichtige Bezugspersonen aus dem unmittelbaren Lebensumfeld der jungen Menschen in ihrer Rolle als Ratgeber*innen geschult und gestärkt sowie für ihre besondere Rolle sensibilisiert werden. Die Förderung soll insbesondere in Regionen mit schwierigem sozioökonomischem Umfeld erfolgen.

Mit "Rat geben - Ja zur Ausbildung!" werden zwei Handlungsschwerpunkte gefördert:

1. "Bezugspersonen stärken":

Hier sollen die Bezugspersonen als Multiplikator*innen von einem regionalen Vorhabenträger niedrigschwellige Informations-, Beratungs- und Schulungsangebote erhalten, die sie in die Lage versetzen, jungen Menschen beim Übergang Schule-Berufsausbildung Rat und Unterstützung zu geben und ihre Rolle als Bezugsperson in fördernder Weise auszufüllen und zu reflektieren. Diese Maßnahmen sollen möglichst in allen Bundesländern modellhaft durchgeführt werden.

2. "Träger vernetzen":

Die Durchführung dieser Maßnahme übernimmt ein Vorhabenträger. Dieser Vorhabenträger soll die Zuwendungsempfänger aus dem Handlungsansatz "Bezugspersonen stärken" und die teilnehmenden Organisationen untereinander zum Zweck des Erfahrungsaustauschs und des Monitorings vernetzen. Ihre Arbeit unterstützt dieser Vorhabenträger insbesondere durch Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem wird er auf die regionale und übergreifende Programmarbeit abgestimmte informative, motivierende und unterstützende Social-Media-Beiträge entwickeln.

Die Interessenbekundung ist bis zum 21. September 2022, 23:59 Uhr über das Förderportal Z-EU-S möglich.

Alle weiteren Informationen zur Antragstellung sowie die Fördergrundsätze finden Sie direkt auf der ESF-Internetseite.

Sie haben Fragen?

Bei Fragen im Zusammenhang mit dem Förderportal Z-EU-S:

Internet: www.foerderportal-zeus.de
DV-Verbindungsstelle der DRV KBS
Service-Zeiten: Montag bis Donnerstag von 8.00 bis 17.00 Uhr
Freitag von 8.00 bis 15.00 Uhr
Service-Hotline: +49 355 355 486 999
Mail: zeus@kbs.de

Bei Fragen im Zusammenhang mit der administrativen Abrechnung:

DRV KBS
Telefonnummer: +49 355 355486 920
Mail: Ratgeben@kbs.de

Bei Fragen inhaltlicher Art, die alle Teilnehmenden am Interessenbekundungsverfahren betreffen:

ratgeben@bmas.bund.de

Bitte beachten Sie: Die Begleitung der Antragstellung erfolgt ausschließlich durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Anträge können von der Fachberatung MSO nicht weitergeleitet werden. Vielen Dank.

Den Leitfaden zur Interessenbekundung finden Sie rechts im Download-Bereich.

22.07.2022: Bewerbungen für den Engagementpreis NRW 2023: »Engagiert für Kunst und Kultur in NRW«

Für den Engagementpreis NRW 2023 unter dem Motto »Engagiert für Kunst und Kultur in NRW« können sich ab sofort bis zum 30. September 2022 kulturelle Projekte bewerben. 

 

Gesucht werden kulturelle Projekte, die maßgeblich von ehrenamtlich Tätigen initiiert und getragen werden. Dazu gehören Projekte der Kunstvermittlung, der kulturellen Bildung, der kulturellen Heimatpflege und vieles mehr. Egal ob die ehrenamtliche Leitung eines Chores oder einer Theaterspielgruppe, die Instandsetzung und der Betrieb einer Stadtteilbücherei oder innovative Ansätze in der Persönlichkeitsbildung von Kindern und Jugendlichen mit künstlerischen Ausdrucksformen.  

 

Zwölf der eingereichten Projekte werden im Laufe des Jahres 2023 als »Engagement des Monats« vorgestellt. Die Engagements der Monate Januar bis Dezember erhalten eine Anerkennung in Höhe von 1.000 Euro. Diese Anerkennung soll im jeweiligen Monat zusammen mit einer Urkunde überreicht werden. Die Auswahl erfolgt u. a. anhand von Kriterien wie Innovationsgrad, Nachhaltigkeit und Vernetzung durch die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, die Nordrhein-Westfalen-Stiftung und die Stiftung Mitarbeit.

 

Die zwölf Kandidatinnen und Kandidaten haben dann jeweils die Chance, eine bzw. einer von vier Trägerinnen bzw. Trägern des Engagementpreises NRW 2023 zu werden. Wer ausgezeichnet wird, entscheiden im Herbst 2023 eine Online-Abstimmung, eine Jury sowie – im Fall der Sonderpreise – die NRW-Stiftung bzw. das Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Jedes prämierte Projekt erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Alle zwölf »Engagements des Monats« werden Ende 2023 zu einem Empfang nach Düsseldorf eingeladen. Dort werden die Preisträgerinnen und Preisträger bekannt gegeben und ausgezeichnet.

 

Hier kommen Sie zur Online-Bewerbung (bis zum 30.09.2022).

Alle Informationen finden Sie auf engagiert-in-nrw.de.

Die Ausschreibung finden Sie zudem rechts als Download.

20.07.2022: „Ak­tiv für De­mo­k­ra­tie und To­le­ran­z“: Drei Mit­g­lied­s­or­ga­ni­sa­tio­nen des Pa­ri­tä­ti­schen NRW aus­ge­zeich­net

Mit Train of Hope aus Dortmund, Tausche Bildung für Wohnen aus Duisburg und dem Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte aus Köln wurden drei Mitgliedsorganisationen des Paritätischen NRW mit dem Preis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ 2021 ausgezeichnet. Diesen schreibt das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) jährlich aus, um Projekte zu würdigen, die sich in vorbildlicher Weise für Demokratie und Toleranz einsetzen. Insgesamt vergab das BfDT den Preis deutschlandweit an 77 Projekte. Die zwölf Preistragenden aus Nordrhein-Westfalen erhielten ihren Preis im Rahmen einer digitalen Preisverleihung.

Den ausführlichen Beitrag finden Sie auf der Seite des Paritätischen NRW.

 

15.07.2022: Presseinformation des MKJFGFI | Aufbau von vier Meldestellen zu queerfeindlichen und rassistischen Vorfällen gestartet

Auszug aus der Mitteilung des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen:

"(...)Neben der bereits gestarteten Meldestelle Antisemitismus hat nun der Aufbau von vier weiteren Meldestellen begonnen. Sie nehmen folgende Themen in den Blick: 1. Queerfeindlichkeit, 2. antimuslimischer Rassismus, 3. Antiziganismus sowie 4. anti-Schwarzer, antiasiatischer und weitere Formen von Rassismus.

Die Träger wurden im Rahmen eines landesweiten Interessenbekundungsverfahrens ausgewählt. Die Konzeption der Meldestelle Queerfeindlichkeit erfolgt durch das Queere Netzwerk NRW e.V. in Kooperation mit rubicon e.V., dem Lesben- und Schwulenverband NRW (LSVD NRW e.V.), der Landesarbeitsgemeinschaft Lesben in Nordrhein-Westfalen e.V. (LAG Lesben in NRW e.V.) sowie dem Verein Geschlechtliche Vielfalt Trans* NRW e.V. (NGVT*). Der Aufbau der Meldestelle für antimuslimischen Rassismus wird in einem Trägerverbund der Vereine Interkultur e.V. und Coach e.V. erfolgen. Dabei wird dieser Verbund wissenschaftlich durch Prof. Dr. Kemal Bozay von der IUBH Internationale Hochschule in Düsseldorf unterstützt. Für den Bereich Antiziganismus wird der Verein PLANB Ruhr e.V. die Aufbauarbeiten der Meldestelle verantworten. Wissenschaftlich unterstützt wird der Verein dabei durch Dr. Markus End, der unter anderem Mitglied in der von der Bundesregierung berufenen „Unabhängigen Kommission Antiziganismus“ war.
Die Federführung für den Aufbau der Meldestelle anti-Schwarzer, anti-asiatischer und weitere Formen von Rassismus übernimmt der Verbund der sozialkulturellen Migrantenvereine Dortmund (VMDO) e.V.. Er kooperiert dabei mit dem Landesverband der Netzwerke von Migrant*innenorganisationen NRW (LV NeMO e.V.), dem Anti-Rassismus Informationszentrum (ARIC e.V.), dem Deutschen Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM) sowie dem Verein kamerunischer Ingenieure und Informatiker (VKII Ruhrbezirk e.V.).(...)".

Die vollständige Presseinformation finden Sie auf der Seite der Landesregierung NRW und rechts als Download.

15.07.2022: Interessenbekundungsverfahren | Innovationsfonds "Demokratie leben!"

Vom 11.07.22 bis zum 12.08.22 läuft ein Interessenbekundungsverfahren für neue Projekte im Innovationsfonds des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Gesucht werden Konzepte für Projekte in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention, die als Impulse gegen aktuelle demokratiefeindliche Handlungen wirken.

Es stehen bis zu 100.000 € pro Projekt und Jahr zur Verfügung. Die Förderung endet spätestens Ende 2024. Es ist ein Eigenanteil von mindestens 10% einzubringen.

Das Interesse muss zunächst im Online-Portal bekundet und anschließend, bis spätestens 12.08.22, postalisch beim Bund eingegangen sein.

Alle Details, wie Fördergrundsätze, Musterformular und Link zum Online-Portal, finden Sie unter:

https://www.demokratie-leben.de/interessenbekundungsverfahren-fuer-projekte-im-bereich-innovationsfonds

 

13.07.2022: Förderprogramm „EHRENAMT HILFT GEMEINSAM“ der DSEE | Anträge ab dem 20.07.2022 möglich

Mit dem Förderprogramm möchte die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) dazu beitragen, bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt in Krisenzeiten und neue oder erneuerte Strukturen zu stärken. Die große Leistung des Ehrenamts gilt es anzuerkennen und seinem Bedarf Rechnung zu tragen. Das Gesamtvolumen des Programms beträgt 15 Millionen Euro, in jedem Handlungsfeld können Vorhaben mit bis zu 50.000 Euro gefördert werden. Eine Förderung von maximal 250.000 Euro kann beantragt werden, um Fördermittel an andere gemeinnützige Organisationen weiterzureichen.

 

Das Förderprogramm “EHRENAMT HILFT GEMEINSAM“ ist in drei Handlungsfelder unterteilt, um eine möglichst große Bandbreite von Engagementvorhaben mit unterschiedlichem Aufbau und unterschiedlichen Herangehensweisen unterstützen zu können.

A: Engagement- und Ehrenamtsstrukturen im Bereich der Unterstützung von Geflüchteten:
Vorhaben, die Hilfe für Geflüchtete durch neue oder weiterentwickelte innovative, soziale oder digitale Bausteine anbieten sowie durch Beratung, Begleitung und Betreuung von Geflüchteten vor Ort.

B: Schaffung oder Verbreitung von sozialen Innovationen:
Vorhaben, die neue oder weiterentwickelte innovative Angebote für Geflüchtete anbieten, insbesondere bei den Themen Gesundheit, Gewinnung und Qualifizierung oder Vermittlung von Freiwilligen, Bildung und Spracherwerb, Weiterbildung, Mobilitätshilfen, Behördenbegleitung, Arbeitsmarktintegration.

C: Unterstützung und Stärkung von Hilfsnetzwerken und Initiativen:
Unterstützung von neu entstandenen Hilfsnetzwerken, um vor Ort Engagementstrukturen im Sinne einer Vernetzung zwischen den vielfältigen örtlichen Akteuren aufzubauen und Synergien zu schaffen.

 

Die Antragstellung ist ab dem 20.07.2022 auf der Seite der DSEE möglich. Dort finden Sie zudem alle wichtigen Informationen wie die Förderrichtlinien, FAQs und Ansprechpartner*innen bei Fragen rund um die Antragstellung. 

04.07.2022: Aktueller Arbeitslosenreport der Freien Wohlfahrtspflege NRW: Geförderte Beschäftigung erreicht nur einen Bruchteil der Langzeitarbeitslosen

Die geförderte Beschäftigung erreicht nur einen Bruchteil der Langzeitarbeitslosen – zu diesem Schluss kommt die Freie Wohlfahrtspflege NRW in ihrem aktuellen Arbeitslosenreport. Wer vom Jobcenter zugewiesene Langzeitarbeitslose in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis einstellt, kann über den § 16i SGB II Förderung erhalten. „Eigentlich ein gutes Instrument, von dem beide Seiten profitieren. Aber es hakt in der Umsetzung“, kritisiert Christian Woltering, Vorsitzender der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW.

Am meisten profitieren von der geförderten Beschäftigung deutsche Männer. Bei Frauen und Menschen mit einer anderen Staatsangehörigkeit als der deutschen hingegen ist noch viel Luft noch oben. Das liegt auch daran, dass Teilzeit, Kinderbetreuung oder Sprachförderung im Förderprogramm nicht genug mitgedacht werden.

Hier geht es zum aktuellen Arbeitslosenreport und allen Hintergrundinfos: http://www.freiewohlfahrtspflege-nrw.de/.../uebersicht

Zur Freien Wohlfahrtspflege NRW gehören neben dem Paritätischen NRW: AWO NRW (AWO Mittelrhein, AWO Bezirksverband Niederrhein e.V., AWO Ostwestfalen-Lippe, AWO Bezirk Westliches Westfalen e.V.), Caritas in NRW (Zeitschrift) (Caritasverband für das Bistum Aachen e.V., Caritas im Bistum Essen, Caritas Köln, Caritas Münster, Caritasverband Paderborn e.V.), Deutsches Rotes Kreuz (DRK Bergwacht Nordrhein, DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V.), Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V., Jüdische Gemeinden, Landesverbände (Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein K.d.ö.R, Landesverband der Jüdischen Gemein

30.06.2022: Erfolgreiches Vernetzungstreffen der MSO in NRW

Am 14.06.2022 war es endlich wieder soweit: Erstmals seit Pandemiebeginn kamen MSO-Vertreter*innen aus ganz NRW zum landesweiten Vernetzungstreffen in Präsenz zusammen.

Im Bürgerhaus MüZe Köln stellte Maike Rock, Bereichsleiterin Stiftungs- und Fördermittel im Paritätische NRW den rund 80 Teilnehmenden Fördermöglichkeiten durch Stiftungen für Projekte und investive Vorhaben vor. Zudem berichtete Chrissa Stamatopoulou aus dem Referat 424, Integrationsagenturen, Migrantenselbstorganisationen und Anti-Diskriminierung des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI). Zum Abschluss stellte das House of Resources in Köln sich und seine zahlreichen Angebote für Organisationen im Bereich Empowerment, Diversity und Antirassismusarbeit vor. Wir danken Ihnen für Ihr Kommen und den interessanten Austausch! Das nächste Vernetzungstreffen ist für den 01.12.2022 geplant. Merken Sie sich den Termin gerne bereits vor.

 

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  • Dateittyp pdfAufruf MSO-FörderungAktualisierter Förderaufruf, Stand 27.09.22, zur MSO-Förderung, Förderphase 2023/24276 KB | Dateityp: PDF

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